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    <title>EventLog &amp;mdash; somebib</title>
    <link>https://somebib.writeas.com/tag:EventLog</link>
    <description>Mit Herz &amp; Verstand fürs Digitale in Bibliotheken.</description>
    <pubDate>Fri, 06 Nov 2026 16:57:52 +0000</pubDate>
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      <title>re:publica 2025</title>
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      <description>&lt;![CDATA[Okay, bevor sich in den folgenden Wochen neue Eindrücke von meinem ersten Hessentag-Einsatz in Bad Vilbel, meinem zweiten Fachtag Medien im Museum für Kommunikation in Frankfurt und der nächsten BiblioCon in Bremen in den Vordergrund drängen, wird es höchste Zeit für eine #rp25 - recap.&#xA;&#xA;First things first: es war meine erste re:publica - aber sicher nicht meine letzte. Und ich finde, Europas größtem Festival zur digitalen Gesellschaft sollte in der Bibliotheks- und Informationswelt zukünftig noch mehr Beachtung geschenkt werden (und umgekehrt, wobei wir das vielleicht auch selbst in der Hand haben).&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;---&#xA;&#xA;Nachdem die pre:publica leider buchstäblich etwas ins Wasser gefallen ist, stellte sich das richtige Festival-Feeling beim Opening dann doch recht schnell ein. Mit, wenn ich es mir richtig notiert habe, 600 Sessions auf 27 Bühnen, war aber auch die FOMO direkt am Start.&#xA;&#xA;Werfen wir traditionell mal einen schnellen Blick auf die Sessions, an denen ich teilgenommen habe, bevor wir inhaltlich einsteigen:&#xA;&#xA; GenerationXYZ: Digitale Heimaten, digitale Zukünfte&#xA;    (Patricia Cammarata, Theresia Crone, Johnny Haeusler, Oğuz Yilmaz) - Aufzeichnung&#xA;&#xA; Digitale Governance: Wie umgehen mit den Entwicklungen sozialer Netzwerke wie Instagram, Facebook oder X?&#xA;    (Beate Stoffers, Norbert Taubken)&#xA;&#xA; Blamieren oder Kopieren - Wie der Bund das Nachnutzen digitaler Lösungen in Kommunen fördern kann&#xA;    (Mathias Großklaus, Robert Peter) - Aufzeichnung&#xA;&#xA; Aus den Flicken einen Teppich machen - lückenlose Medienbildung jetzt!&#xA;    (Nadine Berlenbach, Niels Brüggen, Rüdiger Fries, Daniel Hoffmann, Mieke Garbe, Kristina Richter)&#xA;&#xA; Verwaltungsdigitalisierung made in Berlin&#xA;    (Martina Klement, Ulf Buermeyer) - Aufzeichnung&#xA;&#xA; Was wir Erwachsenen bei “Future Skills” falsch verstanden haben. Ein Plädoyer für ein cross-generationales Lernprojekt&#xA;    (Jöran Muuß-Merholz)&#xA;&#xA; Vom Mut zum Aufhören: Wie Exnovation die Zukunft gestaltet&#xA;    (Sandra Bils)&#xA;&#xA; Bürokratie 2.0: Wie Technologie das Vertrauen in unsere Demokratie wiederherstellen kann&#xA;    (Till Behnke)&#xA;&#xA; Öffentlicher IT-Support für alle Menschen!&#xA;    (Jacob Svaneeng)&#xA;&#xA;10. Digital die Welt retten? - NGO Arbeit &amp; Ehrenamt im Wandel der Zeit&#xA;    (Lena Fünfsinn, Martina Quast, Robin Elias Alef, Hanna Klimpe) - Aufzeichnung&#xA;&#xA;11. Draußen TikTok, drinnen Fax. Vom Quereinstieg in eine Behörde&#xA;    (Ann Cathrin Riedel, Laura Dornheim, Katrin Lütkemöller Shaw)&#xA;&#xA;12. Demokratie aktiv schützen: ein Lernfeld für die Verwaltung&#xA;    (Jaschka Selinger, Doreen Denstädt, Julia Kümper)&#xA;&#xA;13. XYZ? Generationenlabels zementieren doch nur Vorurteile!&#xA;    (Robert Eysoldt)&#xA;&#xA;14. Kick-Starting the Maker Movement in Czechia: From a Beer to FAB25 - A Flagship Event for 1,100 Makers&#xA;    (Barbara Liskova)&#xA;&#xA;15. Zeit für ein Upgrade unserer Menschlichkeit&#xA;    (Lunia Hara) - Aufzeichnung&#xA;&#xA;16. It’s generational! Why we clash and how we’ll squash the beef&#xA;    (Johannes Lukas Gartner, Linn Friedrichs) - Aufzeichnung&#xA;&#xA;17. Ein Märchen über Innovation für jung und alt&#xA;    (Marina Schakarian, Jannis Schakarian) - Aufzeichnung&#xA;&#xA;18. Skills, Skills, Skills - Wie ich mit Weiterbildung meinen Job und die Transformation gestalten kann&#xA;    (Aileen Körfer, Moritz Ansmann) - Aufzeichnung&#xA;&#xA;19. KI-Einsatz in Schulen - was geht? Und was geht so gar nicht?&#xA;    (Nele Hirsch, Marit Hansen, Tim Krieger, Jan Schallaböck)&#xA;&#xA;20. Die Zukunft serviert: Wie KI und Robotik das Genuss-Marketing neu definieren&#xA;    (WilliWein TailorWine, Alexandra Wrann, Philipp Mann, Katja Jäger) - Aufzeichnung noch nicht online&#xA;&#xA;21. Ungeschützter Verkehr mit Robotern - Wie leben mit autonomen Lieferfahrzeugen im öffentlichen Raum?&#xA;    (Lena Fiedler, Paul Schweidler) - Aufzeichnung noch nicht online&#xA;&#xA;22. Collective Ownership: Wie der Staat von morgen aussehen sollte und wie wir ihn bereits jetzt finden&#xA;    (Tiaji Sio, Arne Treves, Georg Diez) - Aufzeichnung&#xA;&#xA;23. Jetzt aber! Warum ein funktionierendes eGovernment für Deutschland und Europa dringlicher ist, denn je!&#xA;    (Fritzi Köhler-Geib, Claudia Plattner, Karen Funk) - Aufzeichnung&#xA;&#xA;24. Happy!&#xA;    (Marcus John Henry Brown) - Aufzeichnung \[EN\]&#xA;&#xA;25. Demenz: Teilhabe mit digitalen Tools ermöglichen?&#xA;    (Sven Paul, Michael Zeiler, Saskia Weiß, Zarah-Louise Roth) - Aufzeichnung&#xA;&#xA;26. Mind Matters: Bridging Generational Attitudes to Make Mental Health a Daily Wellness Priority&#xA;    (Prateep Beed) - Aufzeichnung noch nicht online&#xA;&#xA;27. Changemaking der nächsten Generation: “Conscious Tinkering” KI-osk&#xA;    (Joice Biazoto, Clara Bräuer, Odin Mühlenbein)&#xA;&#xA;28. BREATHE TO RESET: Nervous System Regulation in Seconds&#xA;    (Habiba Elisa Jaziri) - Aufzeichnung&#xA;&#xA;29. Deine Mediennutzung als Schlüsselanhänger&#xA;    (Anna Meide, Anna Eschenbacher)&#xA;&#xA;30. Digitale Brücken bauen: Förderung intergenerationaler Teilhabe im sozialen Brennpunkt&#xA;    (Sonja Schillings) - Aufzeichnung noch nicht online&#xA;&#xA;Okay, 30 Sessions verteilt auf 3 Tage kann ich kaum in einem Blogpost aufarbeiten. Deswegen möchte ich es wie mit meiner Sessionplanung halten und genauer auf die Sessions eingehen, die nicht aufgezeichnet wurden. Darüber hinaus möchte ich mich an einer Einordnung zur Relevanz der Inhalte für Bibliotheken und Maker:innen versuchen. Vielleicht lasse ich mich dabei anhand meiner Notizen (Transparenz-Disclaimer) ein bisschen von “der KI” unterstützen.&#xA;Alle anderen Sessions könnt ihr euch bereits jetzt bzw. nach und nach auf YouTube ansehen: Playlist auf dem Kanal von der re:publica.&#xA;&#xA;Meine Schwerpunkte in der Sessionauswahl lagen, wie unschwer zu erkennen auf: Verwaltungsdigitalisierung, Bibliotheksangebote, Maker-Activities, Robotics und Mental Health.&#xA;&#xA;Abseits von Bühnen und Sessions habe ich mich über einige nette Begegnungen, unter anderem mit Adas großen und kleinen Geschwistern aus der Stadtbibliothek Spandau gefreut.&#xA;&#xA;---&#xA;&#xA;Digitale Governance: Wie umgehen mit den Entwicklungen sozialer Netzwerke wie Instagram, Facebook oder X?&#xA;&#xA;Digitale Räume bieten niederschwelligen Zugang zu Information, Teilhabe und demokratischer Mitgestaltung – bergen aber auch Risiken wie Desinformation, Manipulation, fehlende Kontrolle und unklare Regelwerke. Ein zentrales Ziel ist es, die digitale Gesellschaft so zu gestalten, dass sie demokratische Strukturen stärkt: durch Bildung, Partizipation, transparente Kommunikation und verlässliche Informationswege.&#xA;&#xA;Akteure und Verantwortung&#xA;&#xA;Stiftung Zukunft Berlin steht exemplarisch für zivilgesellschaftliche Beteiligung an digitalen Debatten.&#xA;Es braucht interdisziplinäre Stimmen – nicht nur Politiker:innen, sondern auch Fachleute mit spezifischem Know-how.&#xA;Unternehmen, Staat und Zivilgesellschaft müssen gemeinsam neue Formen der Digital Governance entwickeln.&#xA;&#xA;Soziale Medien und Informationsverhalten&#xA;&#xA;Soziale Netzwerke sind dominante Informationskanäle für viele Menschen.&#xA;Politiker:innen und Institutionen nutzen sie zunehmend zur Kommunikation.&#xA;Gleichzeitig herrscht eine Ambivalenz zwischen niedriger Zugangsschwelle und fehlender Kontrolle über Inhalte, Algorithmen und Wahrheitsprüfung.&#xA;&#xA;Regelwerke und Steuerung&#xA;&#xA;Digitale Räume operieren zwischen individuellen Regeln, gesetzlichen Vorgaben und oft fehlenden verbindlichen Strukturen.&#xA;Es stellt sich die Frage: Welche Regulierung ist nötig – und wo beginnt Zensur?&#xA;Staatliche Akteure sind gefordert, klare Rahmenbedingungen zu schaffen, ohne Innovation und Offenheit zu ersticken.&#xA;&#xA;Bibliotheken, Archive und andere Informationsinstitutionen haben eine zentrale Rolle in dieser Debatte:&#xA;&#xA;Bildungsauftrag und Medienkompetenz&#xA;&#xA;Bibliotheken müssen nicht nur Information bereitstellen, sondern auch deren Einordnung vermitteln: Wie entsteht Wissen? Was ist verlässlich? Wie funktionieren Algorithmen?&#xA;Der Bildungsauftrag wird zunehmend plattformbasiert: Bibliotheken sollen dort präsent sein, wo Menschen Informationen suchen – auch in sozialen Medien und dezentralen Netzen.&#xA;&#xA;Demokratische Infrastruktur&#xA;&#xA;Bibliotheken sind Orte der offenen Debatte, des Wissensaustauschs und der digitalen Teilhabe.&#xA;Als öffentliche Institutionen können sie Brücken schlagen zwischen Staat, Bürger:innen und digitalen Räumen.&#xA;&#xA;Plattformunabhängigkeit und Zugänglichkeit&#xA;&#xA;Informationen sollten nicht exklusiv auf wenigen zentralen Plattformen erscheinen.&#xA;Bibliotheken können durch Open-Access-Angebote, digitale Archive und dezentrale Kanäle Alternativen bieten.&#xA;&#xA;Vorbilder und Best Practices&#xA;&#xA;Es braucht mutige Projekte, die digitale Kommunikation demokratisch gestalten: Social-Media-Angebote, Digital-Literacy-Workshops, Beteiligungsformate.&#xA;Bibliotheken können als Reallabore für gute digitale Praxis dienen – unterstützt durch Förderungen und gezielte Partnerschaften.&#xA;&#xA;Die Bibliotheks- und Informationswelt steht an einem kritischen Punkt: Sie kann die Brücke zwischen analoger Demokratie und digitaler Öffentlichkeit sein. Ihre Verantwortung ist es, nicht nur Zugang zu Wissen, sondern auch kritische Reflexion und digitale Souveränität zu fördern. Dabei sollte sie bewusst auch in sozialen Medien präsent sein – mit Haltung, Wissen und Mut zur Gestaltung.&#xA;&#xA;---&#xA;&#xA;Aus den Flicken einen Teppich machen - lückenlose Medienbildung jetzt!&#xA;&#xA;Medienbildung ist nicht nur technisches Wissen, sondern bedeutet:&#xA;&#xA;Reflexionsfähigkeit,&#xA;kritische Mediennutzung,&#xA;und bewusste Teilhabe an digitalen Prozessen.&#xA;&#xA;Ziel ist ein digitales Deutschland, in dem alle Menschen Zugang zu Medienbildung haben – altersunabhängig, barrierearm und lebensweltlich verankert.&#xA;&#xA;Digitalkompetenz muss differenziert verstanden werden – nicht alle starten auf dem gleichen Niveau.&#xA;Empirisch basierte Personas helfen, Angebote an echten Lebenssituationen auszurichten: Eltern, Erwachsene, Senior:innen – mit unterschiedlichen Zugängen, Barrieren und Bedürfnissen.&#xA;  \[Zur Quelle: https://digid.jff.de/personas/\]&#xA;&#xA;Medienbildung für Eltern&#xA;&#xA;Eltern prägen nicht nur ihren eigenen Medienumgang, sondern auch den ihrer Kinder.&#xA;Medienbildung muss daher generationenübergreifend gedacht werden, z. B. durch niedrigschwellige Elternangebote, lokale Beratung und digitale Selbstlernangebote.&#xA;&#xA;Erwachsenenbildung im digitalen Kontext&#xA;&#xA;Zielgruppe ist heterogen – reicht von völligen Neueinsteiger:innen bis zu Menschen mit fortgeschrittenem Interesse.&#xA;Herausforderungen:&#xA;  Schüchternheit &amp; Unsicherheit im Zugang&#xA;  Überforderung durch Fachsprache oder Technik&#xA;  Fehlende Angebote für Fortgeschrittene&#xA;Es braucht:&#xA;  offene Anlaufstellen&#xA;  Mikroformate&#xA;  Vernetzte und sich ergänzende Strukturen&#xA;  Aufsuchende Formate jenseits klassischer Bildungsorte&#xA;&#xA;Medienbildung für Senior:innen&#xA;&#xA;Biografische Brüche (z. B. Ruhestand) bringen neue Lernbedarfe.&#xA;Digitale Teilhabe ist für viele nicht optional – z. B. durch digitale Behördenwege („digital only“).&#xA;Herausforderungen:&#xA;  Einsamkeit, fehlende Vorerfahrung, geringe Frustrationstoleranz&#xA;  Bildung findet oft vor Ort, ehrenamtlich, nicht-institutionell statt&#xA;Lösungen:&#xA;  Koordination der Angebote&#xA;  Ansprechpartner in jeder Kommune&#xA;  Gerechte Mittelverteilung&#xA;  Formate speziell für Ältere (klassische Medien + digitale Neuzugänge)&#xA;&#xA;Strukturen und Steuerung&#xA;&#xA;Föderale Struktur bewahren, aber:&#xA;  durch eine zentrale Koordinationsstelle unterstützen&#xA;Synergien schaffen:&#xA;  Kampagnenarbeit&#xA;  fortgeschrittene Themen&#xA;  kooperative Angebote zwischen Bildungsträgern, Gemeinden, Bibliotheken&#xA;&#xA;Neue Räume und Formate&#xA;&#xA;„Mikrofortbildungen“ als flexible, kreative Antwort auf Zeitmangel, Überforderung und Lebensnähe&#xA;Fantasievolle, lebensweltliche Formate in Cafés, Bibliotheken, Einkaufszentren&#xA;&#xA;Bibliotheken sind prädestiniert, eine tragende Rolle in der Medienbildung zu übernehmen:&#xA;&#xA;Niedrigschwellige Anlaufstelle&#xA;&#xA;Öffentliche Bibliotheken sind vertraute, offene Orte – ohne Zugangshürden.&#xA;Sie können Anlaufstellen für digitale Alltagsfragen sein – von Basiswissen bis KI.&#xA;&#xA;Zielgruppengerechte Angebote&#xA;&#xA;Mit Hilfe der Personas können Bibliotheken Programme für Eltern, Berufstätige oder Senior:innen differenzieren.&#xA;Sie bieten Raum für Selbstlernen, offene Sprechstunden, Mikroformate und Peer-Learning.&#xA;&#xA;Vernetzung, Koordination und lebensbegleitendes Lernen&#xA;&#xA;Bibliotheken können regionale Bildungsnetzwerke mitgestalten – zwischen Volkshochschulen, Seniorentreffs, Schulen und kommunaler Verwaltung.&#xA;Als Orte für informelles und formelles Lernen unterstützen Bibliotheken den ganzen Lebenszyklus der digitalen Bildung – vom Kita-Elternabend bis zum Tablet-Kurs für Hochaltrige.&#xA;&#xA;Digitale Selbstbestimmung&#xA;&#xA;Bibliotheken stärken durch Informationskompetenz und Datenschutzthemen die digitale Selbstbestimmung.&#xA;&#xA;Eine zukunftsorientierte Medienbildung ist vielfältig, vernetzt und zielgruppenorientiert. Die Bibliothekswelt kann in ihrer Infrastruktur, Offenheit und Vermittlungsfunktion eine Schlüsselrolle einnehmen – als Lernort, Beratungsraum, Begegnungsstätte und Plattform für digitale Teilhabe aller Menschen.&#xA;&#xA;---&#xA;&#xA;Was wir Erwachsenen bei “Future Skills” falsch verstanden haben. Ein Plädoyer für ein cross-generationales Lernprojekt&#xA;&#xA;Was sind Future Skills eigentlich?&#xA;&#xA;Nicht nur Technik oder Tools, sondern ein breites Spektrum an Haltungen, Denkweisen und Fähigkeiten:&#xA;  z. B. Kreativität, kritisches Denken, Neugier, Empathie, Medienkompetenz, Fehlerfreundlichkeit, Zeitmanagement, Umweltbewusstsein, Prompting-Skills, Data Literacy, etc.&#xA;Es geht um Kompetenzen für eine ungewisse Zukunft, nicht nur um gegenwartsbezogene Qualifikationen.&#xA;&#xA;Kompetenz vs. Qualifikation&#xA;&#xA;Kompetenz bedeutet:&#xA;  Wissen, Können und Haltung flexibel und anpassungsfähig auf neue Probleme übertragen zu können.&#xA;  Etwas zu lernen heißt nicht nur, es einmal anwenden zu können – sondern dauerhaft in variablen Kontexten.&#xA;Qualifikation ist punktuell – Kompetenz ist dynamisch.&#xA;&#xA;Was wird häufig missverstanden?&#xA;&#xA;Future Skills werden oft als Checkliste oder Buzzword-Katalog gesehen.&#xA;Es fehlen:&#xA;  tatsächliche Lerngelegenheiten&#xA;  konkrete Vermittlungsstrategien&#xA;  Raum für Reflexion und Praxisbezug&#xA;&#xA;Lösung: cross-generationales Lernen&#xA;&#xA;Das Lernen mit- und voneinander zwischen Generationen ist selbst ein „Super Future Skill“.&#xA;Wissen, Perspektiven und Erfahrungen sollten altersübergreifend geteilt werden.&#xA;Es braucht Begegnungsräume, wo Lernende gemeinsam Kompetenzen für die Zukunft aufbauen.&#xA;&#xA;Bibliotheken haben ideale Voraussetzungen, um das Thema „Future Skills“ ganzheitlich, zugänglich und generationenverbindend zu gestalten.&#xA;&#xA;Bibliotheken als Lernorte&#xA;&#xA;Bibliotheken können Future Skills nicht nur thematisch vermitteln, sondern sie praktisch erlebbar machen:&